RE/DONE – ICONIC. RESPONSIBLE. INDIVIDUAL.

Die Nachfrage an nachhaltiger Mode steigt jährlich. Kein Unternehmen kommt mehr umhin, sich darüber Gedanken zu machen, was das für die Zukunft heißt. RE/DONE ist dabei ein klarer Vorreiter. Denn die Jeansmarke hat von Anfang an ein klares Ziel gehabt: nachhaltige Jeans, die gut sitzen.

Die richtige Jeans zu finden, kann eine Plage sein: Welche Länge muss sie haben, wie groß sollte sie sein, dort ist sie zu eng und hier zu weit, kann ich mich damit überhaupt hinsetzten? Doch wie bei der Suche nach dem Schatz von Eldorado erfüllt auch hierbei ein erfolgreiches Ergebnis das Herz. Im Idealfall und mit viel Fürsorge wird die Jeans ein Freund fürs Leben. Genau das hatte auch die Marke RE/DONE im Hinterkopf, als sie ihre ersten Entwürfe auf den Markt brachten. Was deren Jeans jedoch besonders macht, ist, dass sie nicht komplett neu produziert wird, sondern aus alten Levi’s Jeans besteht. Ein Konzept, dass es so noch nicht gab und großen Anklang gefunden hat.

Wie alles begann

Als  Sean Barron und Jamie Mazur damit anfingen ihrer Idee eine Struktur zu schenken, hatten sie nicht mit solch einem Erfolg gerechnet. Der CEO und Co-Founder von RE/DONE launchten im Jahr 2014 ihre Marke mit einer direkten Verbraucherseite. In den neun Monaten Vorbereitungszeit wurden alte Jeans in 300 Paare der klassischen Slim Fit und gemütlichen Relaxed-Fit Jeans recycelt. Keine glich dabei der anderen und stellte somit ein Unikat dar. Das Konzept dahinter: aus alt neu machen. Nachdem jede Hose verkauft wurde, entstand eine Warteliste von 1000 Interessierten. Gleich zu Beginn wurde aus der Idee ein Meilenstein in der Jeansbranche.

Vintage + Dauerhaftigkeit

Wie so viele andere Marken hätten die beiden Männer einfach alte Jeans sammeln und neu verkaufen können. Sogenanntes Vintage-Shopping findet seit langer Zeit großen Anklang. Vor allem Marken, die in den 90er und 2000er Jahren gehypt wurden, sind aktuell heiß begehrt. Wie auch die Levi’s Jeans. Doch die Founder von RE/DONE hatten eine andere Vision. Indem sie alte Jeanshosen zu Fasern verarbeiteten und daraus neue machten, erhalten sie die Qualität der Textilien und schonten die Umwelt. Denn dieser Prozess erfordert keine Chemikalien und kaum Wasser. Laut eigenen Angaben auf der offiziellen Webseite hat das Unternehmen seit dem Launch über 145.000 Kleidungsstücke aus Mülldeponien gerettet. Diese werden nach dem Upcycling online verkauft. It-Girls wie Hailey Bieber, Gigi Hadid oder Kaia Gerber gehören bereits zum Kundenkreis. Denn nicht nur die nachhaltige Produktion ist total in, sondern auch die Schnitte und Farben der Hosen.


Mehr als nur Upcycling

Mittlerweile gehört vom Verkaufssortiment von RE/DONE auch Oberteile, Strick und andere modische Stücke dazu. Die Marke scheint auf dem richtigen Weg zu sein, um an Relevanz zu gewinnen und letztendlich auch die breite Masse zu erreichen. Sean Barron gab an, dass einer der wichtigsten Gründen für die Idee seine Tochter gewesen sei. Er möchte ihr eine Zukunft sichern können, deren Umwelt nicht komplett zerstört wurde. Wogegen Jamie Mazur seine Liebe zu dem Textil durch seine Vorbilder wie Bob Dylan oder Tom Petty entdeckt hatte. Zusammen wollen sie auch erreichen, dass die Marktlücke für perfekt passenden Jeans gefüllt wird. Müde davon, dass Frauen ihre Persönlichkeit für Schnitte aufgeben müssen. 

Unser Fazit

Trotz der hohen Preise, sprechen die Qualität, Produktion und das allgemein gute Feedback für sich. Falls jemand sich in 2022 eine gute, hochwertige Jeans leisten möchte, sollte sein Fokus auf RE/DONE richten. Denn genau das wird man dort erhalten. Zudem ist der transparente Nachhaltigkeitsbericht und die von Anfang an nachhaltige Herstellung ein enormer Pluspunkt. Das einzige was zu wünschen lässt, ist der Mangel an Größen über 32. Doch die Zukunft hält noch vieles offen. So hoffen wir auch, dass RE/DONE in den kommenden Jahren immer wichtiger in der Modebranche wird und dementsprechend auch expandieren kann.