Seconhand-Mode: online und futuristisch

Secondhand  ist en vogue. Immer mehr Menschen tendieren dazu ihre Kleidung weiterzugeben oder zu verkaufen.

secondhand

Wer kennt sie nicht? Die Apps und Webseiten, auf denen stundenlang nach einer bestimmten Hose oder Bluse gesucht wird. Nur ist es nicht, wie bei den klassischen Modehändlern, dass irgendwann die Auswahl an neuester Modetrends zu Ende ist. Hier sucht und sucht und sucht man, während gefühlt 10 verschiedene Artikel geliked werden. Der Online-Secondhand-Shop. Sei es Vinted, Momoxfashion oder Mädchenflohmarkt – die secondhand Auswahl ist enorm.

Seit dem Lockdown hat sich einiges in der Modewelt verändert. Plötzlich ist es cool, nachhaltig und secondhand einzukaufen. Denn es hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel! Allein ein Drittel der Verbraucher in Deutschland, das sind 34 Prozent, kaufen bereits secondhand. Weitere 28 Prozent könnten sich das vorstellen. Die Zukunft für diese Branche sieht somit sehr rosig aus. Doch wer sind die großen Namen in Deutschland eigentlich?

secondhand

momox fashion

Der Secondhand Shop fungiert unter der Dachmarke momox. Diese wurde 2004 gegründet und verkauft seitdem Kleidung, Bücher und Medien online. Auf der Website gibt es viele Gründe und Texte, weshalb momox fashion existiert, doch der Grundgedanke ist eigentlich immer derselbe: Die Modewelt ist mit am Klimawandel mitschuldig und sie haben eine gute, stressfreie Alternative. Das gute an dem Onlineshop ist, dass die Auswahl enorm ist. Laut eigener Angabe bietet er nämlich „nahezu 1 Millionen Artikel von über 2000 Marken“ an. Diese können versandkostenfrei bestellt und, falls das Produkt nicht passen sollte, zurückgesendet werden. Die Mission der Website ist, gute oder hochwertige Kleidung in einem sauberen und guten Zustand zu präsentieren. Damit die secondhand Kleidung vor Fast Fashion gewählt wird und somit ein kleiner Schritt in eine nachhaltige Welt gemacht wird.

Vinted

Im Gegensatz zu momox fashion habe die Verkäufer und Käufer direkten Kontakt miteinander. Denn Vinted stellt nur den Service in Form der Plattform dar.“ Vinted dient ausschließlich dem Ermöglichen von Transaktionen zwischen den Benutzern. Vinted ist weder für den Verkauf, Kauf oder Tausch der auf der Website gezeigten Artikel verantwortlich noch an Transaktionen zwischen Nutzern beteiligt.“, so die Information der Website. Eine weiter Differenz zu dem ersten Beispiel ist, dass der Versand nicht kostenfrei ist und fast kein Verkäufer Ware zurücknimmt. Sollte etwas gekauft werden und dann doch nicht passen, hat man Pech. Der Grund für die Gründung von Vinted war, dass die Gründerin umziehen wollte und zu viele Klamotten besaß. Daraufhin half ein Freund eine Website zu gestalten, auf der sie Bekannten Klamotten anbieten konnte. Die Seite gibt an, 45 Millionen Nutzer in 15 verschiedenen Ländern zu haben.

Mädchenflohmarkt

Mit 2 Millionen Nutzer:innen ist Mädchenflohmarkt momentan die kleinste Secondhand-Plattform. Jedoch wächst sie stetig und hat erst vor kurzem eine Partnerschaft mit About you bestätigt. Genauso wie momox fashion bietet Mädchenflohmarkt secondhand Kleidung direkt an, ohne dass Verkäufer und Käufer in Kontakt kommen. Jedoch kann auch der selbständige Verkauf gewählt werden. Wobei weniger Prozentanteile an die Plattform abgegeben werden muss. Die Seite hat seit der Gründung in 2012 7 Millionen Artikel verkauft.